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"Die Unnachgiebige"

71m 12s

Ein Besuch auf der lit.Cologne.Überhaupt geht es in der heutigen Episode um die mediale Auseinandersetzung mit dem Thema Psychiatrie und Behinderung. Da haben es Bernd und ich sehr begrüßt, dass das Thema auch vom Gewinner der diesjährigen Berlinale Nicolas Philibert mit seinem Film „Sur l’Adamant“ aufgegriffen wurde und auch noch prämiert wurde. Heißt das Schiff auf der Seine in Paris, auf dem sich eine Tagesklinik befindet zu Deutsch wirklich „Auf der Unnachgiebigen“, also Sur l‘Adamant?
Und ich bin Zuhörer auf der Lit.Cologne beim Aktivisten für Inklusion Raúl Krauthausen und präsentiere eine kleine Dosis Futuristisches, in dem ich mich mit dem...

PEACE

PEACE

36m 24s

In Anbetracht eines Jahres Krieg in Europa, gibt es Auszüge aus der Podcast Episode vor einem Jahr und im neuen Musikbeitrag von Bernd Nigbur heute um Chrissie Hynde und Marion Maerz.

Blues

Blues

51m 1s

in der heutigen Episode meines Podcast … hört ihr zu Beginn wieder Bernd Nigbur und mich im Dialog, unter anderem auch Bezug nehmen auf einige Reaktionen auf unser Gespräch in der letzten Episode. Dann folgt der dritte und letzte Teil meines Gesprächs mit Ralf Seidel. In dem geht es um die Frage nach Verantwortung für die Psychiatriereform, die Rolle der Geschichte für die heutige Psychiatrie, streifen eine große Menschenfrage, die Kraft psychotischen Erlebens, die Dimension Zeit, den Sinn radikalerer Reformbemühungen, Menschenrechte kein neuer Impuls, die Grundhaltung zur Selbstbefähigung und um Musik.
Im Musikbeitrag stellt Bernd Nigbur zwei Herrn mit echtem...

Dialoge über Krieg und Wahnsinn

Dialoge über Krieg und Wahnsinn

53m 36s

In dieser Episode sprechen Bernd Nigbur und ich darüber, wie die öffentliche Diskussion über den Krieg geführt wird. Warum Ungeduld keine gute Ratgeberin in diesen Zeiten ist und wie armselig und gefährlich eine auf Waffenlieferungen verengte Debatte ist.

Im zweiten Teil meines Gesprächs mit Ralf Seidel, erzählt er über die Anfangszeit seiner Arbeit in der Psychiatrie, über wichtige und vor allem die stilleren Protagonisten der Reformpsychiatrie, über große Bewegungen in der Psychiatriegeschichte und teilt sein Bedauern über die fehlende gesellschaftliche Debatte über Wahnsinn.
In seinem Musikbeitrag erinnert Bernd Nigbur an zwei ganz große Musiker der Rockgeschichte David Crosby und Jeff...

Über den

Über den "(Teller)- Rand" hinaus gedacht ...

48m 52s

In dieser Episode spreche ich mit Ralf Seidel über den Wahnsinn, die Psychiatrie und sein Leben. Das ist der erste Teil.
Mit Bernd Nigbur spreche ich noch über Magnus Hirschfeld, über den ich auch mit Ralf Seidel sprach, der über ihn seine Dissertation verfasste, über das "Lila Lied" und über die Räumung des Dorfes Lützerath und das dort gerade "Vergangenheit geschrieben" wird.

"Doors"

29m 1s

Stellt Euch jemanden vor, der/ die psychiatrischen Institutionen sowohl als Insasse, Patientin, Klientin oder wie auch immer bezeichnet, kennen lernen musste und dann in einem außerordentlichen und sehr beachtlichen Lebensprozess, sich mit einer qualifizierten und reflektierten Auseinandersetzung mit sich selbst und vielen anderen mit gleicher Erfahrung vom „Ich -Wissen zum Wir -Wissen“ bewegt und sich dann einen neuen Platz in diesen Institutionen sucht. Auf der Seite der „Nicht-Kranken“, der anderen Seite also. Was ist so jemand dann?

Es gibt hinter den geöffneten Türen der Psychiatrie bereits Ideen, Diskursbeiträge, Konzepte, wie in Deutschland ohne Zwang eine ausschließlich unterstützende Psychiatrie aussehen kann....

"Break the Silence"

30m 32s

50. Episode
Ich erzähle von dem Thema Psychiatrie und wieso es 50 Episoden geworden sind. Teilweise im Dialog mit Bernd Nigbur. Dann der Zusammenschnitt der Begrüßungen aller meiner
Gesprächspartner:innen. Am Ende ein kurzes Interview/ Gespräch mit Vertreter:innen der Initiative „Schule begegnet Psychiatrie“ am Rande der Schulveranstaltung in Köln „Break the Silence“.

Im Musikteil dann Bernd Nigbur mit den „Cream“ und den songs White Room und I feel free.

"Die Revolution frisst ihre Enkel:innen"

22m 1s

In Managua besuchten wir als erstes die einzige psychiatrische Anstalt des Landes. Ich hatte bis dahin schon eine Menge Missstände in Einrichtungen der Psychiatrie in Deutschland erlebt und darin auch gearbeitet. Das hier war allerdings in einem fürchterlichen Zustand, baulich in aller einfachstem Stil. Wir wurden rundgeführt und begegneten vorwiegend männlichen Patienten, die, mir nicht unbekannt, als sie uns sahen erst einmal nach Zigaretten fragten. Sie waren notdürftig bekleidet, ohne Schuhe.
Es war eine Tagesklinik in Léon, die uns empfing und ihr Konzept vortrug. Ich staunte heftig, als in der Begegnung immer deutlicher wurde, dass die Kolleg:innen dort mit einer...